Deutschland ist multikulturell, und so wundert’s auch nicht, dass die deutsche Küche ebenfalls eher international ist. In beinahe jeder Stadt, aber auch auf kleineren Dörfern findet man die ein oder andere Pizzeria oder einen Dönerladen. Dennoch kann man – vor allem im ländlichen Bereich – von der „typischen Küche mit deutschen Spezialitäten“ sprechen, die jedoch von Region zu Region wechselt.

Die deutsche Küche

Generell wird in Deutschland viel Fleisch, Wurst und Kartoffeln gegessen.
Im Folgenden möchten wir ein paar typische Speisen und Getränke nennen, die stets mit Deutschland in Verbindung gebracht werden und die zu den Lieblingsgerichten der Deutschen zählen.

Typische Fleischgerichte in Deutschland

Die meisten Fleischgerichte und Würste basieren auf Schweinefleisch, gefolgt von Geflügel und Rindfleisch. Immer mehr setzen sich jedoch auch Wild und Lammfleisch durch. Letzteres hat Deutschland den zahlreichen Mitbewohnern mit Migrationshintergrund sowie den eigenen Urlauben in südlichen Ländern zu verdanken.

Schnitzel

In nahezu jedem deutschen Haushalt steht das Schnitzel ganz oben auf dem „fleischigen“ Speiseplan, und auch auf keiner Restaurantspeisekarte darf es fehlen. Im Prinzip ist ein Schnitzel ein dünn geschnittenes, knochenfreie Stück Fleisch, das durch Klopfen zarter gemacht und anschließend verarbeitet wird. Als Beilage werden hauptsächlich Pommes frites oder Kartoffelsalat – seltener Kartoffeln – gewählt.
Die Deutschen bevorzugen verschiedene Schnitzel-Varianten; am bekanntesten im ganzen Land sind:

  • Wiener Schnitzel, vielerorts auch „Pariser Schnitzel“ genannt. Das „echte“ Wiener Schnitzel besteht aus Kalbfleisch und wird paniert. Nicht selten jedoch wird ein paniertes Schweinefleisch-Schnitzel fälschlicherweise ebenfalls als „Wiener Schnitzel“ bezeichnet.
  • Jägerschnitzel, ein gebratenes Schweineschnitzel mit einer Pilzsoße
  • Zigeunerschnitzel, ein gebratenes Schweineschnitzel mit einer Paprikasoße
  • Putenschnitzel, ein paniertes, oft auch naturbelassenes Schnitzel aus Putenfleisch

Folgende Schnitzel-Varianten haben ihren Ursprung in Frankreich, sind aber in Deutschland beliebt und bekannt:

  • Cordon bleu, ein paniertes Schnitzel, das zuvor mit Schinken und Käse gefüllt wird
  • Schnitzel Elsässer Art, ein Schnitzel mit Zwiebeln, Speck und Crème fraîche in einer feuerfesten Form überbacken

Regional bekannte Schnitzelarten

  • Hamburger Schnitzel, ein Schnitzel mit Spiegelei und manchmal Röstzwiebeln
  • Holsteiner Schnitzel, ein Kalbsschnitzel mit Räucherlachs, Sardellenfilet, Ölsardinen und Kapern. Dazu isst man Bratkartoffeln, Gewürzgurken und Rote Bete.
  • Münchner Schnitzel, eine Art Wiener Schnitzel, wobei es vor dem Panieren mit süßem Senf und Meerrettich bestrichen wird
  • Spreewälder Schnitzel, wird paniert und nach dem Braten mit Meerrettich bestrichen, mit einer Sauren Gurke belegt sowie mit Käse überbacken
  • Hawaii Schnitzel, mit einer Ananas belegt und mit Käse überbacken
  • Berliner Schnitzel, ist nur dem Namen nach ein Schnitzel, vielmehr ist es ein panierter Kuheuter

Schweinshaxn

Schweinebeine, wie die in Bayern als Schweinshaxn bekannte Spezialität auf Hochdeutsch heißt, wird in vielen Teilen Deutschlands gerne gegessen. Sie wird gegrillt, gekocht, gebraten oder manchmal sogar paniert. Bekannt ist diese typisch deutsche Spezialität vor allem auch unter den Bezeichnungen Eisbein, Haspel oder Haxe. Als Beilagen dienen häufig Sauerkraut – oder Rotkraut – und Knödel.

Sauerbraten

Auch den Sauerbraten gibt es in verschiedenen Rezeptformen. In der Regel handelt es sich um Rindfleisch, das mehrere Tage in einer Essigmarinade eingelegt wird. Anschließend muss es mehrere Stunden lang schmoren. Traditionell gibt es dazu Kartoffelklöße oder Salzkartoffeln und Rotkraut. Der süßsaure Sauerbraten ist in seiner Geschmacksrichtung in Sachsen, Franken sowie im Schwäbischen eher sauer, wohingegen der Rheinische Sauerbraten eher „süßlich“ schmeckt, was den Rosinen oder dem Backobst in der Soße zu verdanken ist. Früher war der Rheinische Sauerbraten aus Pferdefleisch.

Königsberger Klopse

Die Königsberger Klopse stammen aus dem einstigen Ostpreußen. Es handelt sich dabei um Hackfleischbällchen, die in Salzwasser gegart und in einer hellen Mehlschwitze mit Kapern gereicht werden. Die Fleischklößchen werden aus gemischtem Hackfleisch mit Zwiebeln, Sardellen, eingeweichten Weißbrotstückchen, Eiern und verschiedenen Gewürzen geformt. Am liebsten isst man dazu Salzkartoffeln. Mancherorts werden statt der Sardellen Salzheringe genommen, dann heißt das Gericht „Heringsklopse“.

Rouladen

Dünne, meist Rindfleischscheiben werden mit Gewürzgurken, Speck und einem Stück Weißbrot belegt. Anschließend werden die Zutaten eingerollt und mit Bindfaden, Holzspießen oder speziellen Rouladenhaltern zusammengehalten, angebraten und langsam gekocht. Dazu gibt es eine dunkle Soße. Besondere Varianten sind Kohlrouladen, auch Krautwickel genannt. Dabei werden blanchierte Wirsing- oder Weißkohlblätter mit Hackfleisch belegt und gewickelt.

Die deutsche Wurst

Deutsche Küche und Würste, egal in welcher Form und welcher Rezeptur, gehören zusammen. Hier ein paar landestypische Würste:

Fleischwurst

Typisch deutsche Spezialitäten sind die Fleischwürste. Es gibt sie als Kranz oder als dünne, lange Frankfurter beziehungsweise Wiener Würstchen. Hier in Österreich ist sie als Brühwurst bekannt. Zu der Fleischwurst, die man kalt oder auch warm isst, gibt es Senf, Brot oder Kartoffelsalat.

Bratwurst

Die Bratwurst, bei uns in Österreich ebenfalls bekannt, ist eine – meist gebrühte – Wurst, die zum Braten/Grillen gedacht ist. Das Fleisch ist zumeist von einem Schweinedarm oder einem künstlichen Darm umhüllt. Man unterscheidet zwischen feiner Bratwurst – Weißwurst -, einer mittelgroben sowie einer groben Bratwurst, die auch als Rostbratwurst bezeichnet wird.

Bratwürste werden in Deutschland hauptsächlich als Schweine- oder Rindswurst angeboten. Zahlreiche Imbissbuden sind auf Bratwürste spezialisiert, die entweder in einem aufgeschnittenen Brötchen oder zu Pommes frites angeboten werden. Eine beliebte Variante ist die Currywurst. Dabei wird die gebratene Wurst in Scheiben geschnitten, in einer Currysoße und mit Currypulver bestreut serviert.

Besondere deutsche Spezialitäten sind die Nürnberger Rostbratwurst sowie die Thüringer Rostbratwurst. Die Nürnberger besteht aus Schweinefleisch und ist mit Salz sowie Majoran verfeinert. Die Thüringer – ebenfalls aus Schweinefleisch, manchmal jedoch auch aus Kalb- und Rindfleischwurst – erhält ihren typischen Geschmack durch die Gewürze Majoran, Kümmel und Knoblauch.

Aufschnitt

Aufschnitt sind verschiedene, dünn geschnittene Scheiben unterschiedlicher Wurstsorten, die man beim Metzger oder an der Wurst- und Fleischtheke des Supermarktes als Brotbelag kauft. In der Regel setzt sich der Aufschnitt aus Gelbwurst, Lyoner und Bierschinken, manchmal auch aus Dauerwurst wie Salami oder Cervelatwurst zusammen. Man unterscheidet zwischen Aufschnitt aus Schweinefleisch- und Geflügelwurst.

Weitere deutsche Wurstspezialitäten

  • Die Teewurst, hat nichts mit „Tee“ zu tun. Sie ist eine ausschließlich in Deutschland hergestellte, geräucherte Streichwurst. Die bekannteste ist die Rügenwalder Teewurst.
  • Die Leberwurst ist eine Wurst, deren Zutat unter anderem die Leber ist. Sie gibt es als Streichwurst aber auch als Schnitt- oder feste Grillwurst. Leberwürste können grob oder fein sowie in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen sein. Am bekanntesten sind die Pfälzer sowie die Thüringer Leberwurst.
  • Die Schlachtplatte ist eine mit verschiedenen Wurst- und Fleischsorten belegte Platte, die idealerweise bei Hausschlachtungen frisch auf den Tisch kommt. Traditionell gehören Blut- und Leberwürste – beide heiß gegessen -, sowie Kesselfleisch – auch Wellfleisch genannt – dazu. Wellfleisch ist gekochtes Bauch- und Kopffleisch. Alles ist vom Schwein.

Kartoffeln

Die Kartoffel kam wahrscheinlich Mitte des 17. Jahrhunderts aus Südamerika nach Deutschland und schlich sich seither mehr und mehr in die Herzen der Deutschen ein. In kaum einem anderen Land werden so viele Kartoffeln angebaut und gegessen wie in Deutschland. Es gibt –zig Sorten, und beinahe jede Region besitzt ihre eigene Kartoffelspezialität.

Man isst Pellkartoffeln, mit Schale gekochte Kartoffeln, oder Salzkartoffeln, geschälte Kartoffeln in Salzwasser gegart. Die Kartoffeln werden beispielsweise zu Kartoffelbrei, Kartoffelauflauf, Kartoffelknödel, Kartoffelpuffer, Kartoffelsalat, Pommes frites und Chips verarbeitet. Zudem gibt es Kartoffelwurst und Kartoffelbrötchen oder –brötchen.

Typische Fischgerichte in Deutschland

Neben dem importierten Fisch aus dem Ausland – etwa dem Pangasius – sowie den panierten Fischstäbchen gibt es einige wenige typische Fischgerichte, die dem Thema „deutscher Küche“ gerecht werden.

Fisch wird in Deutschland vorwiegend in der Nähe von Nord- und Ostsee gegessen. Zu den typischen Fischarten, die idealerweise frisch aus den eigenen oder den angrenzenden Gewässern angeboten werden, zählen in erster Linie Hering, Kabeljau, Makrele, Dorsch, Scholle, Steinbutt oder Flunder. Sie werden gekocht, gegrillt oder geräuchert. Granat, also Krabben, gibt es hauptsächlich an der Nordseeküste. Typisch dabei ist, dass sie häufig selbst gepult werden müssen.

Zu den speziellen deutschen Süßwasserfischen zählen die Forelle und der Saibling, manchmal auch der Wels und der Zander. Im Frankenland steht der Karpfen öfters auf der Speisekarte. Die Zubereitung dieser Süßwasserfische ist sehr unterschiedlich. In Bayern gibt es Renken, die in den dortigen Gewässern gefangen werden, oder Felchen aus dem Bodensee, beide aus der Familie der Lachsfische. Renken und Felchen werden vorzugsweise geräuchert oder gebraten.

Als wirklich typisch deutsche Spezialität gelten folgende Fischbesonderheiten:

  • Rollmops, ein in Essig und Salz eingelegtes Heringsstück, das mit einer Gewürzgurke in seiner Mitte zusammengerollt wird
  • Bismarckhering, ein in einer Marinade aus Zwiebeln, Essig, Senfkörnern, Öl und Lorbeerblättern eingelegtes Heringsfilet, das einen typisch sauren Geschmack besitzt. Man isst ihn gerne zu Bratkartoffeln, Zwiebeln und Gewürzgurke. Es gibt ihn jedoch auch als Belag in einem Bismarckbrötchen.
  • Brathering, ein gebratener und hinterher marinierter Hering, mit typischer brauner Farbe
  • Kieler Sprotten, kleine, heringsartige Seefische, die geräuchert werden und mit Schwanz, Kopf und Innereien als Ganzes gegessen werden.

Kraut oder Kohl

Die Amerikaner nennen die Deutschen gerne die „Krauts“. Warum? Ganz einfach: Denkt man an Essen & Trinken in Deutschland, denkt man an (Sauer)Kraut, das zu den typisch deutschen Spezialitäten zählt. Sauerkraut ist nichts anderes als Weißkraut – mancherorts als Weißkohl bezeichnet -, das durch Milchsäuregärung haltbar gemacht wird. Sauerkraut kann kalt und roh oder gekocht und warm gegessen werden. Deutsche Spezialitäten dazu sind Rippchen, Eisbein sowie gebratene Blut- und Leberwurst.

Die deutsche Küche hält aber auch weitere Kohl- beziehungsweise Krautsorten bereit. Da wäre der Rotkohl, wie er Norddeutschland heißt, und den man in der Mitte sowie im Südwesten Deutschlands Rotkraut nennt. In Süddeutschland ist er unter der Bezeichnung Blaukraut bekannt. Er ist häufig Beilage zu Knödel. Grünkohl, selten als Braunkohl bekannt, gibt es vorwiegend im Winter in Norddeutschland. Grünkohl mit Pinkel, also mit geräucherter Grützwurst, ist dort ein traditionelles Gericht.

Brot und „kleine Brote“

Während die Franzosen ihr Baguette zelebrieren, stehen die Deutschen auf dunkles, festes Brot. Die Vielfalt der Brotsorten in deutschen Bäckereien übersteigt so manches Vorstellungsvermögen. Dabei wird mit unterschiedlichen Getreidesorten gebacken, etwa mit Weizen, Roggen oder Dinkel. Es gibt Vollkorn- oder Mischbrote, runde oder längliche Laiber, mit Zutaten wie Kürbis- oder Sonnenblumenkerne, Zwiebeln, Nüsse etc.

Außerhalb der deutschen Grenzen gilt das Pumpernickel oder Schwarzbrot, das einer speziellen Herstellung unterliegt, als typisch deutsches Brot.
Anders als beim Brot, sind einige der Brötchensorten eher hell und weich – jedoch nicht alle. Auch hier existiert – wie in keinem anderen Land – eine Unmenge an verschiedenen Sorten. Die herkömmlichen sind Weizen-, Mehrkorn-, Vollkorn-, Kürbiskern-, Sesam- und Roggenbrötchen. Aber auch Kümmel-, Milch-, Kartoffel-, Milch-, Mohn-, Rosinen- oder Käsebrötchen liegen in deutschen Regalen neben zahlreichen weiteren Varianten.
Brötchen, also die „kleinen Brote“, werden mit unterschiedlichen Bezeichnungen versehen. In Bayern und Thüringen nennt man sie Semmeln, Berliner und Brandenburger bezeichnen sie als Schrippen, auf Hiddensee sind es Bömmel und in anderen Teilen Deutschlands gelten sie als Weck.

Süßes für Schleckermäulchen

Natürlich liebt man nicht nur Deftiges, sondern auch Süßes bezüglich Essen & Trinken in Deutschland.

  • Rote Grütze: Verschiedene rote Früchte werden mit Zucker, Fruchtsaft sowie Speisestärke zu einem leckeren Nachtisch verarbeitet, den man mit Sahne oder Vanillesauce isst.
  • Schwarzwälder Kirschtorte: Es ist weit über die europäischen Grenzen bekannte, typische Tortenspezialität, mit der man Deutschland und vor allem den „Black Forest“, den Schwarzwald, verbindet. Wichtigste Zutaten sind Kirschwasser, Schokoladenbiskuitböden, Sahne und Schokoladenraspeln.
  • Berliner: Er hat viele unterschiedliche Namen wie Krapfen oder Pfannkuchen. Es ist ein süßes, gefülltes oder ungefülltes, rund bis ovales Gebäck, das besonders zu Silvester sowie zur Faschingszeit gern gegessen wird. Traditionell wird dieses Hefeteiggebäck in Fett ausgebacken und anschließend mit Marmelade oder Pflaumenmus, neuerlich auch mit Vanillecreme, Eierlikör oder mancherlei anderen Leckereien gefüllt.
  • Amerikaner: Dieses runde Gebäck hat eine dicke Zuckerglasur auf der einen Seite. Sein typisches Aroma erhält der Amerikaner vom Ammoniumhydrogencarbonat, das den Teig locker macht.
  • Rumkugel: Die runde Praline besteht aus Fett, Zucker, Rum, Schokolade und Kakao, sowie Mandeln oder Nüssen, und wird zum Abschluss in Schokoladenstreuseln gewälzt.
  • Dominosteine: Der aus mehreren Schichten Lebkuchen sowie Persipan , Marzipan und Fruchtgelee bestehende kleine Würfel wird abschließend mit Schokolade überzogen.
  • Stollen: Weit über die Grenzen Europas bekannt ist der Dresdner Stollen. Stollen-Saison ist hauptsächlich zur Weihnachtszeit. Es handelt sich dabei um einen Kuchen in Brotform, der meistens Sultaninen, Zitronat, Orangeat, Marzipan, Mandeln und Rosinen beinhaltet. Stollen ist lange haltbar, daher auch das ideale Souvenir zum Mitbringen. Neben dem traditionellen Stollen haben sich verschiedene Varianten wie Mohnstollen, Nussstollen, Butterstollen oder Quarkstollen etabliert.
  • Bienenstich: Dieser Blechkuchen besteht aus dünnem Hefeteig, der mit einer Vanille-, Sahne- oder Fettcreme sowie Zucker und Mandeln belegt wird.
  • Streuselkuchen: Diesen Hefe-Blechkuchen gibt es mit oder ohne Belag. Beliebt sind Beläge aus Rhabarber, Apfel oder Vanillecreme, wobei die obere „Decke“ Streuseln besteht, welche aus Zucker, Fett und Mehl hergestellt werden.

Was trinken die Deutschen?

In Deutschland gibt es einige regionale Mineralwasser; man trinkt jedoch auch viel Obstsäfte, Cola und Limonaden. Bier und Wein werden häufig im Ausland mit Deutschland verbunden. Es gibt jedoch auch einige landestypische Spirituosen.

Bier

Bier Trinken in Deutschland
Ein Maß Bier im Hofbräuhaus

Deutsche trinken Bier. Das ist kein Vorurteil, das stimmt! Deutschland ist das Land mit vielen größeren und kleineren Brauereien sowie einem enorm hohen Bierverbrauch. Hier werden die verschiedensten Biersorten, teils regional, teils deutschlandweit, getrunken. Die wichtigsten Sorten:

  • Pils: Das meistgetrunkene und meistgebraute Bier Deutschlands ist ein untergäriges Bier mit einem bitteren Geschmack. Die Grundrezeptur besteht aus hellem Malz, Wasser, untergäriger Hefe und aromatischem Hopfen.
  • Export: Das untergärig gebraute Vollbier gibt es in hell oder dunkel.
  • Weizenbier: Dieses obergärige Bier wird hauptsächlich im Sommer beziehungsweise in Süddeutschland getrunken. Es hat eine fruchtig-würzige Note. Typisch ist die Hinzunahme von Weizen beim Brauen. Weizenbier gibt es als Kristallweizen (gefiltert) oder als Hefeweizen (ungefiltert), wobei es eine dunkle oder helle Farbe hat.
  • Altbier: Dieses obergärige dunkle, bitter schmeckende Bier wird in erster Linie am Niederrhein – vornehmlich in Düsseldorf – getrunken.
  • Kölsch: Das obergärige Kölsch wird ausschließlich in Köln gebraut und auch dort gerne getrunken.
  • Starkbier: Das ist ein, wie der Name andeutet, ein sehr alkoholreiches Bier, das traditionell in den Wintermonaten gebraut und getrunken wird. Bekannt sind die Bockbiere.
  • Schwarzbier: Man trinkt dieses untergärige, dunkle, intensiv schmeckende Bier vorwiegend in Deutschlands Mitte.
  • Berliner Weiße: Das obergärig gebraute Schankbier, das ursprünglich aus Berlin und Umgebung stammt, hat einen leicht säuerlichen Geschmack. Es wird pur sowie in unterschiedlichen Varianten getrunken. „Weiße mit Strippe“ ist Berliner Weiße mit Korn oder Kümmelschnaps. Im Sommer trinkt man Berliner Weiße gerne mit Waldmeister- oder Himbeer-Sirup, wobei auch die Zugabe von Sekt oder Crème de Cassis möglich ist.

Wein

Offiziell gibt es in Deutschland 13 Weinanbaugebiete; die meisten produzieren Weißwein, jedoch gibt es auch deutschen Rotwein. Bekannt sind vor allem die Weinhänge an Rhein und Mosel.

Das größte Weinanbaugebiet liegt in Rheinhessen, das zweitgrößte in der Pfalz. Ahr und Württemberg sind für ihre hervorragenden Rotweine bekannt. Der Rheingau sowie die Hänge an der Nahe bauen in erster Linie die Rebsorte Riesling an. Das südlichste Weinanbaugebiet ist Baden, das sich auf den Spätburgunder konzentriert. Das Frankenland ist für Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner bekannt.

Beim Wein unterscheidet man zwischen vier Güteklassen: Tafelwein, Landwein, Qualitätswein sowie Prädikatswein. Letzterer ist qualitativ am hochwertigsten und entsprechend auch am teuersten. Er wird nochmals katalogisiert in Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese sowie den seltenen Eiswein. Auch deutsche Weine gibt es als trockenen, halbtrockenen, lieblichen sowie süßen Wein.

Most & Schnaps

Eine besondere deutsche Spezialität ist der Apfelwein, vielerorts auch Most genannt. Speziell in Hessen, vornehmlich um Frankfurt herum, wird gerne und viel hessischer „Äppelwoi“ getrunken. Es handelt sich dabei um einen Fruchtwein aus säurehaltigen Äpfeln, die ihm den sauren Geschmack verleihen. Die Hessen trinken ihn mit Mineralwasser verdünnten als Sauergespritzten – in Österreich als „Feuerwehrmischung“ bekannt -, oder mit Orangen- oder Zitronenlimonade gestreckt als Süßgespritzten.

Deutsche Spezialitäten sind auch die „Kurzen“, also klare oder Obst-Brände. Dazu gehören das Kirschwasser, der Apfelschnaps oder auch der Himbeergeist. Weniger stark aber auch deutschlandtypisch ist der Eierlikör.
An kalten Tagen trinkt man in Norddeutschland gerne mal einen Grog. Das ist ein Heißgetränk, bestehend aus Rum, Zucker und heißem Wasser.

Alkoholfreie Getränke

Neben Coca Cola, verschiedenen Limonaden sowie Mineralwasser, trinkt man in Deutschland auch gerne Kaffe und Tee. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Varianten, die zum großen Teil aus dem Ausland kommen, wie der Espresso oder der Cappuccino. Typisch deutscher Kaffee ist schwarz, mit oder ohne Milch sowie mit oder ohne Zucker. Teesorten gibt es vielerlei. Manchmal wird Schokolade – besser bekannt als Kakao – getrunken.

Mischgetränke

Deutsche lieben gerade im Sommer Mischgetränke sowie verschiedene Cocktails. Typisch deutsche Mischgetränke sind:

  • Schorle: Wein mit Zitronenlimonade (süß) oder Wein mit Mineralwasser (sauer)
  • Spezi: Cola mit Orangenlimonade
  • Radler oder Alsterwasser: Bier mit Zitronenlimonade heißt in Norddeutschland Alsterwasser, im restlichen Deutschland Radler.

Kulinarische Kurzreise durch Deutschland

Komm mit auf eine kulinarische Reise unter dem Motto „Essen & Trinken in Deutschland“! Wir geben Dir eine kurze regionale Übersicht über typisch deutsche Gerichte und Getränke die einzelnen Regionen beziehungsweise Bundesländer betreffend.

Ostfriesland

Ostfriesen essen nahr- und herzhaft. Die Ostfriesische Küche ist geprägt von Fisch und Meeresfrüchten sowie von Bohnen und Grünkohl.

  • Fischbrötchen: mit Bismarckhering, Krabben oder Matjes belegte Brötchen; oft mit Salat, Gurke und Remoulade
  • Kibbeling: kleine, mit Backteig überzogene und frittierte Fischfilet-Würfel
  • Pinkelwürste: geräucherte Kochwürste aus Fleisch und Grütze; wird gerne zu Grünkohl gegessen
  • Updrögt Bohnen: Eintopf aus getrockneten Bohnen, Kartoffeln, Pinkelwürsten und Speck
  • Grünkohl: typischer Winterkohl
  • Labskaus: Pökelfleisch, Kartoffeln, Rote Bete, Gurken und Zwiebeln durch den Wolf gedreht und zusammen mit Spiegelei, Matjes und Gurken gegessen
  • Klütje: Hefeteigklöße mit süßer Soße

Hessen

Die hessische Küche ist schwer zu definieren, da es von Nord nach Süd, von Ost nach West unterschiedliche Spezialitäten gibt.

  • Rippchen mit Kraut: gepökeltes Kotelett mit Sauerkraut
  • Grüne Soße: kalte Kräutersauce mit Schmand und saurer Sahne; typisch für die Frankfurter „Grie Soß“ sind die 7 Kräuter Kerbel, Petersilie, Sauerampfer, Kresse, Schnittlauch, Pimpinelle und Borretsch
  • Blechkuchen: allen vorweg der „Schmirchelskuche“, ein Hefekuchen mit Schmand
  • Frankfurter Kranz: Buttercremtorte, bestehend aus mehreren Böden, in Form eines Ringes
  • Ahle Worscht: luftgetrocknete oder nur leicht geräucherte Dauerwurst aus Schweinefleisch als direktes Produkt einer Schlachtung
  • Handkäs mit Musik: Sauermilchkäse, eingelegt in Essig, Öl und Zwiebeln, gewürzt mit Pfeffer , Salz und Kümmel

Rheinland

Auch im Rheinland lässt sich keine einheitlich typische Küche finden.

  • Halver Hahn („Halber Hahn“): halbes Roggenbrötchen mit Käse, saurer Gurke und Senf, manchmal noch Zwiebelringe
  • Himmel un Ääd („Himmel und Erde“): Kartoffelpüree und Apfelmus; häufig mit Blut-, Brat- oder Leberwurst serviert
  • Kulles/Döppekooche (Topfkuchen): eine Art Auflauf aus geriebenen Kartoffeln, zerhackten Zwiebeln, Eiern, Dörrfleisch, Speck beziehungsweise Mettwurst
  • Rheinischer Sauerbraten: ursprünglich Pferdefleisch, heute meist Rindfleisch; süßsauer mariniert, normalerweise mit Kartoffelknödeln und Apfelmus gegessen
  • Pillekuchen: Kartoffelpfannkuchen

Im Rheinland wird viel und gerne gefeiert und auch getrunken. Besonders traditionell sind Biersorten wie Kölsch im Raum Köln sowie Altbier in und um Düsseldorf herum. Zudem trinkt man heimischen Wein von Rhein und Mosel, Eierlikör Verpoorten aus Bonn und Killepitsch aus Düsseldorf sowie Kabänes aus Brühl, beides Kräuterliköre.

Mecklenburg-Vorpommern

Die Küche Mecklenburg-Vorpommerns ist eher deftig. Man isst gerne Eintopf und in Küstennähe Fisch.

  • Gebackener Spickaal: gebratener Räucheraal
  • Braden Maischull: gebratene Maischolle
  • Mecklenburger Rippenbraten: Schweinebauch gefüllt mit Obst
  • Tüffel un Plum (Kartoffeln und Pflaumen): Kartoffelsuppe mit Speck und Pflaumen
  • Arme Ritter: Weißbrotscheiben oder Brötchen in Milch, Ei und Zucker eingeweicht und anschließend in Fett ausgebacken
  • Gerichte aus Sanddorn, wie z.B. Sanddorntorte, Sanddornmarmelade oder Sanddornlikör und Sanddornwein

Besonders beliebt ist hier der Grog, ein heißes Getränk aus Rum, Wasser und Zucker.

Thüringen

In Thüringen liebt man fleischlastige Hausmannskost. Typisch sind die Thüringer Klöße aus zerkochten sowie geriebenen rohen Kartoffeln sowie die Thüringer Rostbratwurst, eine Grillwurst aus Schweinefleisch, gewürzt mit Majoran, Kümmel, Knoblauch, Salz und Pfeffer.
Des Weiteren sind erwähnenswert:

  • Thüringer Rostbrätel: auf Holzkohle gegrillter, marinierter Schweinenacken
  • Kartoffelpuffer: geriebene rohe Kartoffeln mit Ei, Mehl und Muskat zu einem Teig verarbeitet und anschließend als flacher Fladen in der Pfanne gebacken
  • Thüringer Rotwurst: eine Art Blutwurst

Bayern

Die bayerische Küche ist bäuerlich, deftig und der österreichischen nicht ganz unähnlich. Typisch sind Knödel und Mehlspeisen sowie viel Fleisch und Wurst.

  • Dampfnudeln: große, dicke Hefeknödel, die in einem Topf mit Deckel gebraten und gedämpft sowie in verschiedenen Varianten serviert werden
  • Münchner Weißwurst: feine Brühwurst, die traditionell mit einer Brezel und süßem Senf serviert wird
  • Pichelsteiner: Eintopf aus verschiedenen Gemüse- und Fleischsorten
  • Leberknödelsuppe: klare Suppe mit kleinen Knödeln aus Leber als Suppeneinlage
  • Schweinshaxn: erst gegarte, dann mit einer Fettkruste knusprig gebackene Schweinshaxe (Eisbein), die traditionell zu Knödeln und Kraut gegessen wird
  • Leberkäs: Rind- und Schweinefleisch sowie Speck mit Gewürzen vermengt und in einer eckigen Pastetenform gebacken, bis sich eine braune Kruste ergibt; kann kalt oder warm gegessen werden
  • Semmelknödeln: aus alten Brötchen gemachte Knödeln, die gerne zu Braten gegessen werden

Natürlich wird in Bayern, wo es einige Brauereien gibt, gerne Bier getrunken.

Berlin

Dass Berlin eine Weltstadt ist, wo zahlreiche Nationalitäten vertreten sind, färbt natürlich auch auf die Speisen- und Getränkeangebote ab. Die ursprüngliche Berliner Küche, die einfach und deftig war, ist jedoch auch heute noch ansatzweise zu finden.

  • Panaschee: gebratene Zwiebeln und Speckwürfel, die zu Eisbein mit Sauerkraut und Erbsenpüree gegessen werden
  • Hackepeter: gewürztes, rohes Hackfleisch, das gerne auf Brot bzw. Brötchen mit rohen Zwiebeln gegessen wird
  • Buletten: Frikadellen
  • Bockwurst: knackige Brühwurst, gerne mit Kartoffelsalat oder zu Brötchen serviert
  • Sülze: Fleischstücke mit Gemüse in Gelee eingelegt, wird mit Remoulade und Bratkartoffeln gegessen
  • Aal grün: gekochter Aal mit einer hellen Kräuter- oder reinen Dillsoße; dazu gibt es Salzkartoffeln und Gurkensalat

Getrunken wird in Berlin und Umgebung Berliner Weiße, ein Weißbier, in verschiedenen Variationen wie pur, mit Waldmeister- oder Himbeersirup (Berliner Weiße mit Schuss) oder mit Kümmelbranntwein (Berliner Weiße mit Strippe)

Kulinarische Souvenirs & Mitbringsel aus Deutschland

Urlauber nehmen gerne typische deutsche Spezialitäten zum Verschenken mit in die Heimat. Die beliebtesten Mitbringsel sind

  • Dresdner Stollen
  • Nürnberger Lebkuchen
  • Sauerkraut
  • Lübecker Marzipan(Figuren)
  • Tee und Kaffee aus Hamburg
  • Lakritze & Haribo
  • Apfelwein
  • Deutsches Bier
  • Korn
  • Eierlikör
  • Produkte aus Sanddorn
  • deutscher Wein

Essensgewohnheiten – So isst man in Deutschland

Das traditionelle deutsche Essen besteht aus drei Hauptmahlzeiten sowie einem nachmittäglichen Kaffee & Kuchen. Dabei gestaltet sich der Tagesablauf wie folgt:

  • Frühstück: Je nach Arbeitszeit, wird nach dem Aufstehen gefrühstückt, wobei diese Mahlzeit in hier üppiger ausfällt als in vielen anderen Ländern. Es kommen Brot oder Brötchen unterschiedlichster Sorten, Marmelade, Honig und/oder Schokocreme, Wurst und Käse sowie eventuell ein gekochtes Ei auf den Tisch. In manchen Familien wird Müsli gegessen. Bei der arbeitenden Bevölkerung gibt es gegen 10 Uhr zusätzlich einen kurzen Snack, eine Art Pausenbrot.
  • Mittagessen: Zwischen 12 und 13 Uhr nehmen die meisten Deutschen ein warmes Essen ein, das aus einer Hauptmahlzeit besteht. Traditionell kommen Gemüse, Fleisch und oft Kartoffeln auf den Tisch. An Sonn- und Feiertagen gibt es manchmal Nachtisch.
  • Nachmittag: An Wochenenden, oder bei Menschen, die Zeit haben, gibt es gegen 15 Uhr Kaffee und Kuchen.
  • Abendessen: Man nennt es auch „Abendbrot“. Es wird zwischen 18 und 19 Uhr eingenommen. Dabei stehen Brot und Belag wie Wurst und Käse auf dem Speiseplan.

Aufgrund der vielschichtigen Herkunft und der unterschiedlichen Arbeitszeiten und –gewohnheiten, tendieren viele Deutsche dazu, unregelmäßig zu essen und sich auch von internationalen Speisen zu ernähren.

Essen außer Haus

Das Angebot an Essensmöglichkeiten außer Haus reicht von der Imbissbude an der Ecke über lokale Gaststätten mit typischen Speisen und Getränken aus der Region sowie griechischen, italienischen, chinesischen und türkischen bis hin zu den Sterne-Restaurants.
Während man in vielen (Sterne-)Restaurants neben regionalen Gerichten auch internationale Speisen angeboten bekommt, findest Du in einfacheren Gaststätten und Ausflugslokalen häufiger deftige Hausmannskost.
In kaum einem anderen Land findet man jedoch so viele Schnell-Imbiss-Buden wie in Deutschland. Daher wagen wir zu behaupten, dass „typisches“ Essen & Trinken in Deutschland auch die Einkehr an einer dieser Buden bedeutet. Die wichtigsten (Zwischen)Mahlzeiten hier sind:

  • Currywurst: kleingeschnittene Bratwurst in einer Tomaten-Ketchup-Soße mit Currypulver überstreut aus der „Pommesbude“
  • Bratwurst: …mit Senf im Brötchen oder mit Pommes frites ebenfalls an der „Pommesbude“
  • Pommes frites: kurz „Pommes“, mit Mayo oder Ketchup, an gleichem Imbissstand
  • Fischbrötchen: mit Matjesfilet, Bismarckhering, Bratfisch, Lachs oder Krabben belegte Brötchen; dazu gibt‘s ein Salatblatt, Zwiebeln und Gurken sowie Remoulade.
  • Döner Kebab: türkische und nicht typisch deutsche Spezialität, die sich jedoch flächendeckend in kleineren Imbissbuden oder –läden etabliert hat. Es sind mit Lamm- oder Kalbfleischstücken vom Drehspieß gefüllte Fladentaschen, denen Salat, Zwiebeln, Tomaten, Gurken, Rot- und Weißkraut, Schafskäse sowie eine Knoblauch- oder Joghurtsoße beigegeben wird.

Ferner gibt es an Tankstellen, in Metzgereien sowie Bäckereien belegte Brötchen.

Kleiner Deutschland Restaurant-Knigge

Wie benimmt man sich bei Tisch oder im Restaurant in Deutschland? Die Antwort ist gar nicht so schwierig, da viele Dinge auch für andere Länder gelten. Hier ein paar Verhaltensregeln für einen Restaurantbesuch:

  • In einem „edleren“ Restaurant lässt man sich vom Personal einen Tisch zuweisen, ansonsten kannst Du auch selber direkt auf einen freien Tisch zusteuern.
  • Zu Beginn bestellt man einen Aperitif oder einen Sekt/Champagner, allerdings hat es sich auch eingebürgert, dass man selbst in feineren Restaurants auch ein kleines Bier bestellen kann, ohne schief angesehen zu werden. Natürlich darf auch ganz auf Alkohol verzichtet werden.
  • Die Stoffserviette wird halb geöffnet auf dem Schoß platziert. Beim Aufstehen legt man sie neben den Teller.
  • Manchmal bekommt man ein kleines Appetit-Häppchen in Form von Brot, Oliven sowie einem kleinen Aufstrich hingestellt. Das ist keineswegs zum Satt-Essen! Wer nicht mag, lässt es einfach stehen, verweigert aber nicht verbal beim Bringen.
  • Beginne erst dann zu essen, wenn alle am Tisch ihr Essen haben. Ausnahme: Die anderen müssen noch länger warten und das eigene Essen würde zwischenzeitlich kalt werden.
  • Getrunken wird erst, wenn alle am Tisch ihr Getränk haben.
  • Geflügel isst man in einem feinen Restaurant mit Messer und Gabel. In einer Dorfgaststätte darf man auch schon mal mit den Händen essen.
  • Wer mit dem Essen fertig ist, legt sein Besteck parallel zueinander auf den Teller.