Mit feinen Bio-Zutaten den Teig für Kekse selbst herzustellen, ist günstig und erspart unerwünschte Zutaten, die in der herkömmlichen Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen und zu Unverträglichkeiten führen können. Selber backen statt fertige Kekse zu kaufen, schmeckt meistens viel besser und man weiß, welche Zutaten in den Keksen sind. Hingegen enthalten industriell hergestellte Keksen oft Kinderarbeit, Tierleid, Farb- und andere Zusatzstoffe.

In gekauften Keksen stecken laut „Die Umweltberatung“ oft Schokolade aus Kinderarbeit, Palmöl aus dem Regenwald oder Eier aus enger Bodenhaltung. Mit Butter und Eiern aus Biolandwirtschaft ist das Wohl der Tiere gesichert. Biofütterung und eine gute Haltung spiegeln sich auch in der Qualität wider. In Bio-Butter beispielsweise konnte ein höherer Anteil gesunder Omega-3-Fettsäuren nachgewiesen werden als in Butter aus konventioneller Landwirtschaft. Schokolade sollte immer aus fairem Handel sein. So ist garantiert, dass sie frei von Kinderarbeit ist und die Produzenen gerecht entlohnt werden.

Selber backen kann auch gesünder sein

Selber backen kann auch durchaus gesünder sein. Ein bisschen weniger Zucker, ein Vollkornanteil im Mehl, weniger Fett und dafür mehr heimische Nüsse oder ein Rezept mit Haferflocken ausprobieren. Das sind kleine Änderungen, die die Kekse eine Spur gesünder machen. Aber auch die besten Bio-Kekse haben das Potenzial sich in Hüftgold zu verwandeln. Maßvolles Naschen ist auch hier angesagt.